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WPS in Wien

DruckenDrucken | 14-11-2008, 16:00:54 | Christian   

WPS in Wien




Dieser Blog hält euch über die neusten Unternehmungen der Pioniere auf dem Laufenden. In welcher Stadt befinden sich die Jungs, wann sind sie wo?

 

First up ist Wien. Christian und Constantin haben sich nach Wien aufgemacht um die besten Spots der Stadt zu fotografieren. Eine Odyssee, die vier Tage dauern soll und uns über Stephans- und Karlsplatz immer wieder in den Norden, Osten, Westen und Süden der Stadt verschlagen wird.

 

Unser Hotel befindet sich im Norden der Stadt, nahe der Station Kagran (und damit nördlich der Donau) auf der Linie U1, die uns über Vienna International Centre und Praterstern direkt zum Stephansplatz, wo sich unter anderem die Onyx Bar und das Do&Co Hotel befinden, bringt. Das Wetter erinnert mehr an Spätsommer als an Herbst und so wird die Stadterkundung äußerst angenehm. Beginnen wird diese im Zentrum der Stadt, wo sich nahezu 80% der kulturellen Einrichtungen der Stadt befinden und wo die Hatz auch schließlich enden wird.

 

Zu Hilfe kommt uns der sehr gut organisierte und über die Stadt verteilte rental bike service "city bike", mit nahezu 50 Stationen zum Ausleihen und Abstellen. Um diesen Service zu nutzen bedarf es einer Kreditkarte, einer österreichischen Maestro-Karte oder einer Identitätsprüfung und Deposit via Personalausweis in einem der Offices der Stadt.  Besonders fair ist hier die Tarfiberechnung: bringt man ein Fahrrad innerhalb einer Stunde wieder zu einer der vielen Stationen, so bleibt diese Stunde kostenlos. Die zweite angebrochene Stunde kostet einen Euro, die dritte Stunde am Stück kostet zwei Euro, während jede weitere angebrochene Stunde vier Euro kostet. Wir wurden informiert, dass über 90 Prozent aller Fahrräder innerhalb der ersten Stunde zurückgebracht werden und somit kostenfrei sind. Tip: Bringt das Fahrrad innerhalb einer Stunde zurück, wartet fünfzehn Minuten und schnappt euch ein neues Fahrrad -> die neue Stunde ist dann wieder kostenfrei, ihr müsst nur 15 Minuten bis zur neuen Nutzung warten!

 

Besonders hat uns neben der tollen Architektur (gut erhaltene Fassaden) und der Innenstadt besonders die Offen- und Freundlichkeit der Wiener gefallen. Ist man als Deutscher erst voreingenommen, wenn man nach Wien geht (da man hier als solcher angeblich nicht unbedingt zu den Beliebtesten gehört) so stellt sich dieses Gerücht als falsch heraus. Eher das Gegenteil haben wir in Erfahrung gebracht. Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft, gute Gesprächspartner, Humor, alles ist hier zu finden, fernab von medialer nach-Europameisterschafts-Hetze zwischen Deutschen und Österreichern.

 

Auch die sehr gute Verkehrsanbindung über das Bahnsystem der Stadt, sowie die gute Erreichbarkeit der meisten kulturellen Einrichtungen per pedes oder Fahrrad ist zu erwähnen. Zudem kann man besonders gut italienisch und gut bürgerlich speisen, sowie gepflegt ins oft ausgelassene Nachtleben eintauchen. Außerdem ist die Stadt sehr grün und weitläufig. Einzig komisch war, dass durch einen Teil der Fussgängerzone nahe des Stephansdoms ein öffentlicher Bus im Schneckentempo fährt, welcher auf gütiges Zur-Seite-Weichen der Passanten angewiesen ist, um an sein Ziel zu kommen.

 

Zu guter Letzt haben wir tolle Spots für unsere Seite als Partner gewonnen und ebenso tolles Wetter und Gespräche gehabt. Unsere Statistik der bewältigten Kilometer per bike hat uns dann schon sehr verwunder, in dreieinhalb Tagen sind wir auf 160 Kilometer gekommen! Über den City-Airport-Train (kurz CAT) sind wir dann über die Station Wien Mitte wieder zurück zum Flughafen, über den wir dann wieder heile nach Düsseldorf gelangen. Ein viel zu kurzer, interessanter und belebender Trip in eine wundervolle Stadt, die immer einen Besuch wert ist.

 

 

 

PS.

 

Einen Tag nach unserer Abreise ist Jörg Haider tödlich verunglückt, welcher über unseren Aufenthalt hinweg medial kontrovers diskutiert wurde. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landkarte nach diesem tragischen Tod verändert. Wir hoffen zum Guten, da rechte Ströme in der Mitte der Gesellschaft für einen sensibilisierten Deutschen sehr beklemmend sind.




   

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